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HLSERVER Version 2.76                                           Juli 1998
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1. Eraenzungen zum Handbuch
2. Betrieb unter WfW 3.11 mit MS-TCP/IP 32


1. Ergaenzungen zum Handbuch
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- Die SAP-Suche nach HL-Servern erfolgt nicht mehr ueber die Bindery
  eines NetWare-Fileservers. Somit kann ein HL-Server auch in
  segmentierten Netzen ohne Novell-Server gefunden werden.

- Neben dem TSR gibt es ein HL-Server NLM fr NetWare 3.11, 3.12 und
  4.x, eine 32bit-Version fr Windows 95 und einen Service fr Windows
  NT, alle mit identischer Funktionalitaet, aber erweitertem Komfort
  (automatisches Anmelden von Hardlocks, bis zu zehn Hardlocks gleich-
  zeitig, TCP-IP Support). Bitte lesen sie die zugehoerigen Liesmich-
  Dateien fuer weitere Informationen.

- In der HL-Server Menueoberflaeche hat sich die Anzeige gefundener
  HL-Server geaendert: Die Protokolle, ueber die die HL-Server gefunden
  wurden, werden mit ihrem Anfangsbuchstaben abgekuerzt (i=IPX, s=SAP,
  n=NetBios).
  
- Bei Applikations-Hardlock findet ein Memorytest statt. Da HL-Server
  Hardlocks generell mit Memory ausgeliefert werden, ist dies eine
  zusaetzliche Absicherung gegen Manipulation. Fuer den Demo-Modus mit dem
  Demo-Hardlock 29809 wird kein Memory benoetigt.

- HLSERVER.HLP ist in HLSERVER.OVL enthalten.

- Einstellbare Mailbox-Groesse

  Alle empfangenen Datenpakete werden in einer HL-Server-internen Warte-
  schlange zwischengespeichert ("mailbox"), die dann vom Hardlock-Prozess
  ausgelesen und abgearbeitet wird. Die Defaultgroesse dieser Warte-
  schlange betraegt 16 Eintraege, was fuer die meisten Anwendungsfaelle ein
  angemessener Wert ist. Wenn sie den HL-Server mit sehr wenigen oder
  sehr vielen Client nutzen, kann der Wert angepasst werden. Jeder zu-
  saetzliche Eintrag vergroessert den RAM-Bedarf um ca. 400 Bytes. Erlaubte
  Werte liegen zwischen 6 und 128 Eintraegen.

  Beispiele:  HLSERVER -i -m12345 -b:6   ;fuer sehr wenige Clients
              HLSERVER -i -m12345 -b:40  ;fuer sehr viele Clients

  Im Normalfall sollten sie den Defaultwert nicht aendern.

- Optionale Zeitkorrektur
  Die Zeitkorrektur ist optional zuschaltbar. Sie sollte nur benutzt
  werden, wenn tatsaechlich Probleme auftreten. Sie wird mit der Option

      -MTC bzw. -MIDNIGHT

  in der Kommandozeile aktiviert.

- "Current Usage"-Anzeige im Status/Main Menue der Oberflaeche

  Die angezeigte Auslastung ist nicht als linear steigender Wert zu
  betrachten. Wenn HL-Server auf einer langsamen Maschine laeuft, gibt es
  einen Grenzwert, bei dessen Ueberschreitung mehr Pakete empfangen
  werden, als abgearbeitet werden koennen. In diesem Falle erhalten sie
  eine "Overload"-Anzeige. Der Grenzwert kann nicht exakt ermittelt
  werden, da er von Rechnergeschwindigkeit und evtl. laufenden
  Vordergrundprogrammen abhaengt.



2. Betrieb unter WfW 3.11 mit MS-TCP/IP 32
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- Neue Kommandozeilenoption -x1
  Diese Option umgeht einige Probleme, die beim Transport von
  NetBIOS-Paketen ueber MS-TCP/IP auftreten koennen.

  ** ACHTUNG: Wenn der HL-Server auch nur einmal OHNE -x1 gestartet   **
  **          wurde, muss der Rechner neu gebootet werden, bevor eine **
  **          Installation MIT -x1 erfolgreich sein kann !            **

  Beispiel: HLSERVER -m29809 -x1

- Empfohlene Einstellungen in der PIF-Datei des HL-Server:

    Erste Seite der Einstellungen:

      [x] Hintergrund

    Weitere Optionen:

      Hintergrundprioritaet: 100
      Vordergrundprioritaet: 100

      [ ] Leerlaufzeit entdecken (ausgeschaltet !!)

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Aladdin Knowledge Systems
Axel Koehler
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